Bambus, Kork, Hanf oder myzelbasierte Paneele bieten spannende Möglichkeiten. Achten Sie auf nachhaltige Forstwirtschaft, Bindemittel ohne problematische Zusatzstoffe und Demontagefähigkeit. Prüfen Sie EPD-Daten, mechanische Belastbarkeit und Brandschutz. Nutzen Sie Oberflächen, die repariert statt ersetzt werden. Dokumentieren Sie Pflegezyklen und Austauschbarkeit von Decklagen. Biobasiert ist nur dann sinnvoll, wenn Haltbarkeit, Gesundheit und Kreislaufführung gemeinsam gedacht werden. So bleibt der Kohlenstoff möglichst lange gebunden und der Nutzen messbar.
Rezyklate reduzieren Primärressourcen, verlangen aber stabile Qualität und verlässliche Quellen. Spezifizieren Sie Mindestanteile, Toleranzen, Farbstabilität und mechanische Kennwerte. Verlangen Sie Zertifikate zur Rückführbarkeit und Dokumentation der Vorstoffe. Achten Sie auf sortenreine Verbindungen, damit Materialien erneut recycelt werden können. Berücksichtigen Sie mögliche Schadstoffhistorien, Reinigung und Remanufacturing-Güte. So werden Sekundärströme planbar, Risiken beherrschbar und die ökologische Wirkung tatsächlich erreicht, statt nur behauptet zu werden.
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